Bittere Niederlage gegen Werlte

Nach dem 2 zu 2 gegen Nordhorn und der Abmeldung des Tus Timmel musste Steinfeld gegen den Tabellenzweiten Sparta Werlte ran. Eine Aufgabe die vom Papier her fast unmöglich erscheint.

Denn in Sparta spielen die zwei Toptorjägerinnen der Liga. Gleich in der 2. Minute setzte Werlte mit der Spielmacherin Katrin Eick ein Ausrufezeichen. Im Anschluss tauchte Caroline Meyer allein vor dem Tor auf, doch Teresa Wehri kann zur Ecke klären. Früh musste Steinfeld wechseln, denn in der 8 Minute verletzte sich Dede Ashiagbor und Vivien Stambula kam. Die ersten 30 Minuten gehörten den Gästen aus Werlte. Sie agierten über ihre schnellen Stürmerinnen, doch die Falken kämpften sich ins Spiel. In der 28. Minute musste Jule Wernke aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden. Für Sie kam die angeschlagene Dede Ashiagbor wieder ins Spiel. Selbst nach dem 0 zu 1 Rückstand durch Katrin Eick, die den Zweikampf mit Henrike Athmann gewonnen hatte ließen die Steinfelderrinnen nicht die Köpfe hängen. So wie im Spiel gegen Andervenne fand man schnell eine Antwort. Andrea Kramer machte sich in der 38. Minute auf den Weg und spielte im richtigen Moment auf Simone Westerhoff, die dann allein aufs Tor zu rannte und den Ball ins linke Eck zum Ausgleich schob. Simone Westerhoff erzielte ihr erstes Tor für die Falken und es ging ein Ruck durchs Team. Die Zweikämpfe wurden härter und der Schiedsrichter hätte gut daran getan, hier und da mal die gelbe Karte zu zeigen. Besonders als Caroline Meyer ohne Chance auf den Ball mit gestreckten Beinen im Strafraum auf die Torfrau zu rutschte. Auch wenn Sie beteuerte, dass sie zurückgezogen habe, bleibt es gefährliches Spiel und sie riskiert eine Verletzung der Gegenspielerin. Mit dem 1 zu 1 ging es in die Kabine.

 

Wir haben uns zwar kaum Chancen erspielt doch halten wir gut dagegen. Wenn wir es schaffen die Spielmacherin weiter aus dem Spiel zu nehmen, kann Werlte Ihre Stürmerinnen nicht einsetzen.

 

In der zweiten Halbzeit merkte man die Anspannung auf  beiden Seiten. Simone Westerhoff bekam den Auftrag die Spielmacherin auszuschalten. Das gelang ihr über weite Strecken des Spiels sehr, sehr gut. Die Viererkette der Falken Damen stand auch gut. So das Werlte sich schwer tat, zu kombinieren und sich Torchancen herauszuspielen. Allerdings gelang das den Steinfelderrinnen auch kaum. In der 71. Minute hätte Werlte auf 2 zu 1 erhöhen können, doch die Torfrau klärte zur Ecke. Bis zu 80. Minute konnten die Steinfelderrinnen den Ausgleich halten. Ein wichtiger Punkt gegen den Abstieg. Vielleicht ging noch mehr, durch ein Konter. Darum griffen die Steinfelderrinnen nochmal an. Doch ein Spiel dauert neunzig Minuten und Werlte steht nicht umsonst ganz oben. Mit ihre individuellen klasse erspielten sie sich in den Schlussminuten noch zwei Chancen. Die erste verwandelte Caroline Meyer und die zweite Marion Lammers zum 3 zu 1 Endstand. Die Freude über den Sieg bei Werlte war groß, was den Steinfelderrinnen zeigt, das ein Punkt drin gewesen wäre.

 

Da Oythe II gegen Schlichthorst am Sonntag gewonnen hat und Nordhorn ein Unentschieden geholt hat, steht man nun ganz unten drin. Die Damen von Falke Steinfeld haben nun 14 Tage Pause. Zeit Verletzungen auszukurieren und weiter am Klassenerhalt zu arbeiten. Noch ist nichts entschieden. Unten geht es eng zu, da ist noch alles drin. Nase putzen, aufstehen und weiterkämpfen.

Torfolge: 0 : 1 Kathrin Eick (33.), 1 : 1 Simone Westerhoff (38.), 1 : 2 Caroline Meyer (82.), 1 : 3 Marion Lammers (86.)

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